Krieg

Sa. 24. Feb, 19:00 Uhr, Tomorrow Club Kiosk, Lange Str. 98, 44137 Dortmund, Route
So. 11. Mrz, 18:00 Uhr, ZEITMAUL theaterImbuschplatz 11 , 44787 Bochum, Route
Sa. 24. Mrz, 18:00 Uhr, Lokal HarmonieHarmoniestr. 41, 47119 Duisburg, Route

Die Theaterperformance „Krieg“ nähert sich den unterschiedlichen Aspekten der Kriegserfahrungen von Soldaten und Soldatinnen in Krisenregionen. Von der Motivation und Entscheidung, in den Krieg zu ziehen, bis hin zu dem Trauma der Rückkehr werden die verschiedenen Etappen eines Lebens im Ausnahmezustand erfahrbar gemacht.

Die Arbeit ist die dritte Produktion der Theatergruppe Freie Radikale mit drei Darsteller*innen, die der Kriegssituation ihres Heimatlandes entflohen sind und seit drei Jahren in Deutschland leben. In ihrer künstlerischen Bearbeitung werfen sie die Fragen auf, ob Krieg zu führen überhaupt geübt werden kann und in welcher Weise Krieg den Menschen verändert.

Auf Grundlage authentischer Aussagen nähern sie sich den teils heroischen Perspektiven und teils traumatischen Erfahrungen der Soldat*innen. Ein Versuch, das Unfassbare fassbar zu machen.

SCHAUSPIEL  Ahmad Al Mghrbi, Ghamkin Omar, Nour Al-Estwany

FREIE RADIKALE

…das hybride Theater der Gegenwart im Ruhrgebiet inszeniert Mixtur. In ihren collagenartigen Kombinationen suchen und experimentieren sie mit Grenzüberschreitungen, Entkategorisierungen und mehrdeutigen Bildern.

Regional fühlen sich Freie Radikale im multi- und interkulturell geprägten Ruhrgebiet verwurzelt. Als selbstverständlicher fester Bestandteil der eigenen Identität der Künstler empfinden sie die Vielfältigkeit als authentische Basis für ihre Arbeit.

WEB  freieradikale.eu

Zitate von Soldat*innen

… rezitierten die drei Schauspieler*innen der Freien Radikale am vergangenen Samstag bei der Premiere von »Krieg« im Tomorrow Club Kiosk im Dortmunder Union-Viertel.

Die Zuschauer*innen im bis auf den letzten Platz gefüllten Kiosk waren dazu angehalten, sich mit den persönlichen Geschichten der drei Geflüchteten auseinanderzusetzen.  Sie zeigten private Familienportraits und gaben ihre Erinnerungen aus der Heimat preis.

Parallel dazu trugen Sie etliche Zitate von Soldat*innen über den „Alltag“ neben dem Kriegtreiben in den Krisenregionen dieser Welt vor. Es eröffneten sich zwei Realitäten von Krieg, die sich zwar an den gleichen Schauplätzen ereignen, und doch gegensätzlicher kaum sein könnten. Denn die Grundlage des Alltags der Soldat*innen im Krieg ist, was dem Alltag der Bevölkerung und eben der hiesigen Protagonist*innen die Grundlage entzieht.

Die nächste Aufführung findet am Sonntag, den 11. März, im ZEITMAULtheater Bochum statt.

Gestern in Bochum, heute in Dortmund

Bei der gestrigen Premiere von »Und jetzt schaukle« im ZEITMAULtheater Bochum teilten die Schauspieler*innen die Bühnen mit Zeichnungen und Videoanimationen auf zwei Leinwänden. Die „krumme Linie“, die die Protagonist*innen auf der Bühne szenisch thematisierten, mussten auch die Besucher*innen beim Betreten des ZEITMAULtheaters in Form einer Kreidelinie auf dem Boden überschreiten.

Heute Abend um 19:00 Uhr geht es im Tommorow Club Kiosk in Dortmund weiter mit einer Doppelpremiere: Die beiden Performances »Krieg« von den Freien Radikalen und »Refugee Talks – What’s up with that?« vom Transnationalen Ensemble Labsa werden zum ersten Mal öffentlich dargeboten.

Wir freuen uns auf viele Gäste und einen spannenden Abend!

Hier geht´s auf zum  Tommorow Club Kiosk.