Und jetzt schaukle

Fr. 23. Feb, 19:30 Uhr, ZEITMAUL theater, Imbuschplatz 11 , 44787 Bochum, Route
Fr. 9. Mrz, 20:00 Uhr, Lokal HarmonieHarmoniestr. 41, 47119 Duisburg, Route

Eine Performance zum Thema Migration.

Migration ist Überschreiten einer krummen Linie. Wer eine krumme Linie überschreitet, bekommt etwas Krummes. Und zwar für immer, als Stigma, es ist der Preis fürs Überschreiten. Was aber kann an einem Menschen krumm werden? Nun, zum Beispiel seine Finger – krumme Finger. Oder sein Blick, der von da an sehr krumme Wege gehen muss, um die Augen seines Gegenübers zu erreichen. Vor allem, wenn sein Gegenüber niemals selbst eine krumme Linie überschritten hatte. Das wiederum ist der Preis, den er zahlen muss – er evoziert Krummes. Welcher Preis ist höher?

Die Performance „Und jetzt schaukle“ ist ein Versuch, das Thema Migration mit sprachlicher und visueller Poesie, mit Sinnlichkeit und Witz zu behandeln.

SCHAUSPIEL  Steffi Staltmeier, Zeynep Topal, Witek Danielczok

ZEICHNUNGEN  Wibke Brandes
VIDEO ART  Carsten Schecker
REGIE  Witek Danielczok

ZEITMAUL THEATER

Das zu Beginn des Jahres 2008 vom Bochumer Autor Witek Danielczok in Zusammenarbeit mit Darek Ziaja gegründete ZEITMAUL ist eines der wenigen Autorentheater Deutschlands.

Maßgeblich prägen Texte und Ideen von Witek Danielczok die Arbeit der Bühne, die im Jahr 2015 ein neues Zuhause direkt am Nordring in der Bochumer Innenstadt fand. Als literarisches Theater, als Uraufführungstheater, als Theater der Monologe und nicht zuletzt als Musiktheater etabliert das ZM passioniert seinen festen Platz in der Bochumer Theaterlandschaft.

WEB  zeitmaultheater.de

Im Lokal Harmonie schaukeln

Am morgigen Freitag, den 9. März, wird es wieder um die krumme Linie und ihr Überschreiten gehen. Nach der Premiere von »Und jetzt schaukle« im Bochumer ZEITMAULtheater vor nicht ganz zwei Wochen werden die Videoleinwände nun im Duisburger Lokal Harmonie aufgebaut.

Wie freuen uns über viele Gäste und eine erneut spannende Performance zum Thema Migration. Bei der Premiere war der Fotograf Frank Kurczyk zugegen und hat einige Momente festgehalten, um sie mit dem Refugee Talks Blog zu teilen. Hier gehts zur Route nach Duisburg.